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Updated:24.01.2010
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Leitfaden für den
Anfänger |
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Agility is fun
Das ist der Leitspruch dieses
Sports. Und nur wer den beherzigt wird letztendlich auch erfolgreich sein.
Der Hund ist triebgesteuert. Er tut Dinge von denen er sich Vorteile
verspricht. Vorteile sind z.B. Spielen und Leckies. Wenn es der Mensch
versteht dem Hund Agility als Spiel zu vermitteln, dann wird er es gerne
tun. Und wenn dabei noch ein paar Leckies für ihn rausspringen, haben wir
schon gewonnen. |
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Bestrafung beim Agility
ist völlig fehl am Platz. Der Hund macht keine Fehler um den Hundeführer
zu ärgern. Er hat es einfach nicht verstanden, was wir von ihm wollen.
D.h.: wir haben´s ihm nicht richtig gezeigt. Brüllen führt zu Stress
und vermiest dem Hund den Spaß. Fehler werden durch ein freundliches
"Oh, Oh" oder "Schade" angezeigt. Das funktioniert übrigens
auch im Alltag. Probiert es einfach mal aus. |
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Als Leckies hat sich Käse
oder Fleischwurst in kleinen Stücken bewährt. Ungünstig sind Kekse oder andere harte Snacks bei denen der Hund zu lange kauen muss. Da
beim Agility sehr viel mit Leckies belohnt wird, muss die normale
Fressensration dem entsprechend angepasst werden. Wir haben nun einen
„Sport-Hund“ und müssen vermeiden, dass die Gelenke durch zusätzliche
Pfunde belastet werden. Oder habt Ihr schon mal einen 100m-Läufer mit Übergewicht
gesehen? |
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Als Spielzeug sollte man etwas wählen das man
werfen und womit man zerren kann. Z.B. ein Knotentau oder einen Gummiball
mit Kordel. Es sollte ein spezielles "Agility-Spielzeug" sein.
D.h.: dieses Spielzeug ist für den Hund etwas Besonderes und das gibt es
nur beim Training. |
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Um den Hund auf dem Parcours nicht abzulenken,
sollen die anderen Hunde nicht spielen und an der Leine gehalten werden.
Als Leine empfiehlt sich eine spezielle Agility-Leine. Sie ist mit einem
Handgriff gelöst. Wegen der Unfallgefahr sollte der Hund im Parcours kein
Halsband tragen. Er könnte irgendwo hängen bleiben und sich verletzen. |
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Beim Training solltet ihr bitte
unbedingt darauf achten, dass ihr den Anweisungen des Trainers folgt.
Bitte keine Geräte alleine üben. Fehler, die man am Anfang macht, sind
später nur schwer wieder gut zu machen. Dies gilt auch für die Zeit nach
dem Training. Viele Leute sind am Anfang sehr euphorisch und bauen Hürden,
Slalom usw. im Garten auf. Gerade Anfänger überschätzen häufig ihre
Lieblinge. Wir müssen die Muskeln erst langsam aufbauen. Darum springen
die Hunde im Anfänger-Kurs auch nicht die volle Höhe. |
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Der Slalom darf
maximal 5, später 10x in voller Länge pro Trainingseinheit geübt
werden. Wenn man´s hier übertreibt, kann der Hund Rückenschäden
davontragen. Und die Gesundheit der Hunde ist für uns das Wichtigste! |
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Gesundheit: Agility ist, wenn man es nicht übertreibt, gut für den
Bewegungsapparat, für Herz und Kreislauf und für das allgemeine
Wohlbefinden des Hundes. Allerdings kann Agility für Hunde, die
vorbelastet sind (Herzschwäche, HD, Arthrose), gefährlich sein. Deshalb
ist es wichtig, dass spätestens nach dem Anfängerkurs, ein tierärztliches
Attest (inkl. Röntgenbild der Hüfte) über die Sporttauglichkeit des
Hundes erstell wird. Diese Untersuchung kostet Geld, ist aber für das
Wohl Eures Hundes. |
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| und
wann geht´s los? |
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erst wieder im Frühjahr
2010! (Die
Plätze sind schnell voll, also jetzt schon anmelden!) Auf
dem Hundeplatz in Etelsen, können Hund und Mensch, in
lockerer Atmosphäre, diesen schönen Sport kennen lernen. In 10
Trainingseinheiten à 1,5 Stunden, wird maximal 12 Teams der Umgang mit den Agility-Geräten beigebracht. Der 11. Tag ist dann das große Familien-Abschlußfest. Bei Grillwurst und Kartoffelsalat beweisen dann die
Teilnehmer ihr Können.
Wir freuen uns auf Euch! |

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