Updated:24.01.2010

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Gerätebau

 

Wenn man wie wir aus einem Verein austritt, um selber etwas auf die Beine zu stellen, merkt man schnell, dass die Anschaffung der Geräte eine kostspielige Sache sein kann. Da ist es von Vorteil, wenn man Teilnehmer in seiner Gruppe hat, die handwerklich fit sind. Unsere Geräte sind, den Tunnel mal ausgenommen, komplett in Eigenarbeit erstellt worden. Das Material war entweder vorhanden (hat nicht jeder ein paar angebrochene Pötte Farbe im Keller?) oder ist nach und nach zusammengetragen worden. Kein Sperrmüll in unserer Gegend bei dem nicht die alten Besenstiele jetzt bei uns als Slalom- oder Hürdenstangen ihren Dienst tun, und kein Neubau, bei dem der Dachdecker nicht um ein paar Holzlatten angehauen wurde.

 

einfache Hürde Angefangen hat alles mit dieser einfachen Hürde. 

3 Dachlatten, 1 Brett, ein Besenstiel, ein bisschen Farbe, fertig!

Hürde deluxe
Beim Bau der Hürden sollte man gleich bedenken, dass man sie platzsparend wegräumen kann. Hürde stapelbar Mittlerweile bauen wir diese Hürden. (Das Auge springt ja mit)
Buddy war Vorbild Der Fantasie sind natürlich auch beim Gerätebau keine Grenzen gesetzt. Diese schöne Hürde entspricht wohl nicht dem Reglement, kann aber doch zum Üben eingesetzt werden? Neele über die Hundehürde
Besonders stolz sind wir auf unseren Reifen. Den  Rettungsring haben wir im Urlaub für 100 Kronen einem Fischer aus Dänemark abgeschwatzt.

Bobby im Reifen

Reifen kippbar

Um von Standard auf Mini zu stellen, zieht man nur einen Bolzen und dreht den ganzen Rahmen um 180°. Dieses Patent haben wir uns bei einem Verein in Dänemark abgeguckt.

Die Mauer hat einen Rahmen aus Dachlatten und ist mit 5mm Sperrholz verkleidet. Die Abwurfelemente waren früher mal ´ne Dachrinne. 

Dieses Gerät sieht man im Training nicht sehr häufig. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Elemente schwer und unhandlich sind. Nicht so unsere Mauer...

Die Mauer
Andi trägt die Mauer                praktische Griffe ...die hat nämlich praktische Tragegriffe, sodass die einzelnen Elemente, bequem mit nur zwei Gängen zum Platz, aufgebaut sind.
  
 Unsere Wippe...
Die Wippe ...ist aus 58x35mm starkem Kantholz und 9mm dicker, wetterfester Sperrholzplatte. Um eine rutschfeste Oberfläche zu erhalten, bestreut man die Fläche nach dem ersten Anstrich mit Quarzsand (Körnung 1-2mm)

alles in Heimarbeit

Für unsere Anfänger haben wir zusätzlich noch ein flaches Gestell. Gerade bei der Wippe ist aller Anfang schwer. Bei uns nicht so sehr! ;-)

für Anfänger

  

So, und nun viel Spaß beim selber Bauen. Die Maße der einzelnen Geräte will ich hier nicht beschreiben. Die könnt ihr euch auf diversen Seiten im Netz besorgen.

 

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